Reflexion
Freitag, 22. April 2016
Vorstellungsgespräch
Gestern hatte ich das erste „richtige“ Vorstellungsgespräch seit langem, trotz zahlreicher Erfahrung(für mein Alter) musste ich meine etwas eingestaubten Kenntnisse auffrischen. Denn in Sachen Bewerbung ändert sich vieles innerhalb von Monaten. Ich empfand es als ein wirklich gutes Gespräch, trotz meiner starken Nervosität und Anspannung. Selten so einen freundlichen und lockeren Umgang erlebt. Leider kam die Absage per Mail heute. Ich beziehe es mal nicht auf meine Person, aber verärgert bin ich nun doch, da sie mir schon Hoffnung machten. Nun aber merkten, dass sie jemanden suchen, der mehr Arbeit verrichten könnte, als ich es kann. Da es für mich eine Neuausbildung wäre, könnte ich nur 2 Tage die Woche da sein. Sie suchen jemanden, der öfter da wäre. Nun ja, schade. Mal sehen was sich nun so ergibt.
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Montag, 18. April 2016
ausnutzen
erzähle ich, dass ich ausgenutzt wurde, glaubt man mir nicht... "Sie/Du hast dich/haben sich ausnutzen lassen, tolle Antwort ohne zu hinterfragen. Gut dann formuliere ich es anders, andere nutzten aus, dass ich mich ausnutzen ließ. Besser? Natürlich ist jemand, der unsicher und wenig selbstbewusst ist, perfekt dafür. Es ist was anderes, als wenn ich es anbiete. Ich wurde oft gar nicht gefragt. Das wird jetzt so gemacht. Autoritär vernarbt... keiner, der es ernsthaft verstehen kann. Ach ja, ich will ja nicht nerven. Egal. Man kann sich und anderen vieles schönreden, verleugnen, verdrängen,... Dinge nicht anerkennen.
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Sonntag, 17. April 2016
religiös erzogene Kinder sind geiziger, als atheistische...
... las ich gerade.

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen und
auch erklären warum.
Es gab kaum Dinge, die ich mein Privateigentum nennen konnte,
genauso oft hatte ich wenig Privatsphäre. Als Christ teilt man doch.
Besucherkinder durften mit meinem Spielzeug spielen,
allerdings nicht von mir aus. Wenn ich das Kind selbst entscheiden lasse,
wer mit seinem Spielzeug spielen darf, erziehe ich es doch verantwortungsbewusster, oder nicht?
Anstatt zu manipulieren und zu sagen: "Sei mal nicht so (egoistisch)!"
Jedenfalls hatte ich in einer meiner zahlreichen Grundschulen einen guten Freund, auf irgendeinem Fest bekam ich drei Lollys, er fragte mich,
ob er auch einen bekommen könne, ich wollte ihm keinen geben. Es waren meine. Ich weiß, dass er mir auf jeden Fall etwas abgegeben hätte, er war sehr großzügig und half mir immer und ich wollte ihm
nicht einmal einen Lolly geben. Mehr aus schlechtem Gewissen gab ich ihm am Ende doch einen. Allerdings läuft man mit dieser "Teilwut" auch schnell Gefahr, anderen eine
Vorlage zum Ausnutzen zu geben. In oben genannten Fall nicht, aber es gab einige andere Dinge, bei denen das so lief.

Das schlechte Gewissen...

Mittlerweile halte ich mich nicht mehr für geizig, es gibt nun Dinge die
allein mein Eigentum sind. Ich habe keinen Grund mehr geizig zu sein.
Ich kaufe mittlerweile auch mal teurere Kleidung, gönne mir auch mal etwas, das kam Jahre lang zu kurz.
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich umdenken konnte.
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