Reflexion
Mittwoch, 15. Juni 2016
Die Schwierigkeit an der Entscheidung ist u.a. auch, dass erstmal alles besser ist, als noch vor 2 Jahren. Sicher, ich habe so meine Vorstellungen der nächsten 2 .... Oder 5 Jahre, bin mir aber gleichzeitig im Klaren, dass es ein Wunschzieldenken ist. Natürlich muss ein Ziel da sein und es sind auch mehrere Wege da, ob ich mich für den richtigen entscheide, wird sich erst mit der Zeit heraus stellen. Gerade bin ich wieder ziemlich nervös und aufregt wegen dem morgigen Gespräch. Weiß nicht genau,wie die Reaktion sein wird.
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Montag, 13. Juni 2016
Null Elan, ich bin müde, gelangweilt und demotiviert. Etwas besser war es, die Präsentation auf Powerpoint zu erstellen, die restlichen Aufgaben langweilten mich eher. Gerade sitz ich im Coffeemaker, beobachte Leute und warte auf meinen Physiotermin. Stelle gerade fest, dass eine junge Dame dasselbe Shirt wie ich trägt, nur ist ihres grün. Wundere mich habe das Shirt bei Amazon gezielt gekauft, bzw suchte ich eins mit Möwen, in den Standardläden hier, nichts dergleichen gefunden. Bin verspannt, morgen ist ein wichtiger Tag. Eine Gruppe, nicht erwachsen werden wollender Punks schlendert mit je zwei Bierflaschen in den Händen vorbei, der Hefegeruch lässt mich nach Luft schnappen, ich kann Bier nicht mehr riechen.
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Sonntag, 12. Juni 2016
Sich guten Bekannten vorstellen, die man seit Jahren nicht mehr sah, warum nicht? Familienfeier oder irgendwelche Feste, bieten eine gute Gelegenheit dafür. "Mein" Anteil an Verwandtschaft sind um die 100 Personen, Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen,... Bei M. sind es durch die doppelte Familie auch so in etwa 100. Ich kenne nicht alle, weder meinerseits noch seinerseits
Gestern waren natürlich auch die Schwestern meiner Freundin dabei, um zu feiern, meine Freundin ist die jüngste, danach folgt die anderthalb Jahre ältere D. mit der meine Schwester und ich zu Schulzeiten ein gutes Verhältnis pflegten. Jedenfalls erkannte ausgerechnet sie mich nicht. Dabei habe ich mich "gefühlt" nicht viel verändert. Die 3 älteren Schwester sind alle Eltern, die Kinder sah ich gestern auch erst zum ersten Mal. Kannte nur ihre Namen von M. Durch die Unruhe der Kinder hatte man allerdings Mühe, die Standesbeamtin zu verstehen, aber es sind halt Kinder, alle noch recht klein, verständlicherweise wissen die noch um die Bedeutung dieses Augenblicks.
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auf Hochzeiten anderer tanzen, oder auch nicht
Gestern war die Hochzeit meiner langjährigen Freundin und ihres mittlerweile Mannes. Wir kennen uns seit gut 15 Jahren. Habe mich gefreut, dass M. und ich diesen Tag mit den beiden verbringen durften. Es war einfach so schön, die beiden so verliebt zu sehen, sie haben sich sogar auch da kennengelernt, wo M. und ich uns kennenlernten, bzw. dort zum ersten Mal trafen. Bei ihrer standesamtlichen Trauung war ich dann fast nervöser, als ich es bei meiner eigenen Trauung war. Bei meiner hatte ich mich schon relativ runtergefahren, da ich die ganzen Stunden vorher, der Vorbereitung usw. schon in starker Aufregung schwelgte. Auch der Bräutigam war sehr nervös, man sah es ihm an, ich finde das total sympathisch bei Hochzeiten. Sie wirkte anfangs relativ ruhig, später dann auch verständlicherweise etwas gestresst. Es war einfach toll, die Beiden so verliebt zu sehen, da flogen die Herzchen, Tauben
und rosaroten Konfetti. Ich freue mich so, dass die Beiden sich gefunden haben, denn das passt wunderbar bei ihnen. Und ich weiß, dass meine Freundin, da immer etwas Sorge hatte, bzw. dieser Sorge mitgegeben bekommen hat, nicht den Richtigen zu finden. Nun doch. <3 :-) Ich habe daran nie gezweifelt, denn sie ist eine ganz liebe, herzliche, ruhige aber willensstarke und durchsetzungsfähige Person. Es ist schön, sie zu meinen besten Freunden zählen zu dürfen.
Die Beiden tanzten sehr viel, ich beobachte das gern, denn tanzen ist sehr leidenschaftlich. Würde ich auch gern, fühle mich aber zu unsicher, unter den Augen sovieler und ohne Auffrischung des vor Jahren absolvierten Tanzkurses. Als es dann zu den Spielen mit Zuteilung des Tanzpartners kam, suchten M. und ich schnell und unauffällig das Weite. Ich hätte mich gern mehr unterhalten, aber selbst mit Getränken mit Umdrehungen konnte ich nicht richtig locker sein. Trotzdem genoss ich den Tag, die beiden haben sich viel Arbeit in Sachen Planung gemacht, ... im Herbst geht es für sie in die Flitterwochen.
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