Reflexion: Verwunderung
Freitag, 22. Juli 2016
Verwunderung
denn trotz mehreren intensiven Gesprächen, fühle ich mich derzeit gut. Bis auf die Freitagsschwere, die heut besonders extrem scheint, die Wärme tut ihr übriges. Aber innerlich fühle ich mich derzeit wirklich gut. In mir ruhend. "Ich hab´s im Griff" ... Es ist in Ordnung. Ich bin in Ordnung. Selten habe ich dieses Gefühl so gehabt.

Kann sein, dass es daran liegt, dass ich mich endlich verstanden und ernst genommen fühle. Ich wurde nicht wie üblich und sooft abgewiesen.

Manchmal fühlt es sich an, als hätte früher ein anderer mein Leben gelebt, ich war da nicht ich, oder war ich ein anderes ich?
Mein früheres Ich ist mir fremd ...aber nur vom Gefühl her.

Der Verstand wiederum vergisst manchmal, dass sich vieles verändert hat, Veränderung in mir, Veränderung in meinem Denken, mein Denken über mich, mein Denken über Andere.
Ich habe eine inneres Gleichgewicht hergestellt.
Positiver Egoismus.
Dafür war eine Abgrenzung von den Personen, die mich negativ prägten notwendig.

Ich wollte früher als Kind ein Junge sein, weil ich mich als Junge wohl eher gesehen fühlte, als als Mädchen, ich verstehe mich besser, nun.
Ich kann mich als Frau sein, als Mädchen ungern, auch denke ich nicht gern an diese Zeit zurück.
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