Reflexion: 2016-03-19
Sonntag, 20. März 2016
Rezension Tsunami
Ein sehr dramatischer Film, auf wahrer Begebenheit.
Eine junge Frau möchte Weihnachten mir ihren beiden Söhnen
und dem Ehemann nicht in der Heimat verbringen,
lieber in der Sonne, am Meer.
Die Wahl fällt schließlich auf Phuket in Thailand.
Die Familie genießt den Ausstieg vom Alltag und freut
sich auf die gemeinsame Zeit und den Strand.
Am 26. Dezember dann, gehen der Ehemann und die
beiden Söhne morgens an den Strand, die Mutter, Billi Cramer,
Hauptdarstellerin (Veronica Ferres) möchte nachkommen.
Aber dazu kommt es nicht mehr. Die immer größer werdende
Welle rast auf die drei und hunderte andere Menschen zu,
anfangs wird noch geglaubt, es sei nur ein "Naturschauspiel",
der riesigen Gefahr und dem Ausmaß, war sich keiner bewusst.
Billi Cramer wird in Sicherheit gebracht und erfährt nach
Tagen des Herumirrens zwischen einer großen Menge Leichen,
Suchanzeigentafeln und dem völlig überforderten Personal
des nächsten Krankenhauses die traurige Gewissheit, dass ihre gesamte Familie
tot ist. Verpackt wie 3 Pakete in weißer Folie.
Die Identifikation übernimmt der beste Freund des
Ehemanns, es gibt eine Art Beerdigung, von der Billi
durch die starken Beruhigungsmedikamente kaum etwas
mitbekommt.
Eine Drama, was auch die beste Freundin von Billi, nach
Ankunft in der Heimat und monatelanger Depression und Trauer
in die Verzweiflung treibt. Auf Rat ihres Psychiaters nimmt
Billi Kontakt zu einem Mann, der dasselbe Schicksal in Thailand
mit seiner Familie erlitt Kontakt auf, denn wer kann es
besser verstehen als jemand, der das Gleiche erfuhr?
Nach einiger Schock-und Trauerzeit entsteht zwischen
den Beiden eine Beziehung, die beste Freundin,
kann dies nicht nachvollziehen
und zwischen den Beiden entsteht ein Streit.
Das trauernde Paar wandert nach Südfrankreich aus und
bekommt nach längerem Versuchen wieder ein
Kind.
Es ist wie ein ganz anderes Leben, Vergessen kann sie
das natürlich nie. Für die sehr emotionalen unter uns,
ich empfand das Ganze als ziemlich heftig. Aber authentisch,
denn so spielte es sich ja ab.
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