Reflexion
Freitag, 25. März 2016
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Meine bessere Hälfte feierte gestern Geburtstag.
Ich war dafür verantwortlich den Altersdurchschnitt
der Gäste zu senken. Außer uns waren alle über 60.
Es ist die nächste Verwandtschaft von M.,
merkwürdige Kombi, die Adoptiveltern, die liebliche Oma
mit Lebensgefährten, die "Adoptivoma" und deren Schwester
mit Mann, sowie die Schwester des Adoptivvaters.
Dem Adoptivvater gefällt dieser Kontakt zur leiblichen
Familien von M., denke ich nicht. Ich glaube er sieht sie als
Konkurrenz an? Ich denke auch immer, dass die Adopt.eltern
der Meinung sind, dass M. zu wenig dankbar ist.
Natürlich ist er dankbar. Er zeigt es nur nicht so,
Männer! Und dass er seine Identität kennen muss, kann
ich auch nachvollziehen. Kann meine Schwiegerleute aber
auch verstehen, sie haben ihm ein Zuhause gegeben,
sie haben so gut wie möglich für ihn gesorgt.
Ich schätze diese Familiarität, diese Direktheit und Bodenständigkeit sehr.
Wäre M. in diesem Milieu aufgewachsen wo er ursprünglich herstammt,
wäre er untergangen, vermutlich würde er irgendwo auf der Straße sitzen.
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Mittwoch, 23. März 2016
Je suis fatigué
Je suis fatigué
Je suis fatigué de tous aux peurs et aux contraintes
Je suis fatigué de la dépression
Je suis fatigué de la guerre, terreur, peine, douleur
Je suis fatigué de moi-même aux devoirs imposés
et aux tâches
Aussi la pluie me rend fatigué
Je ne suis pas Paris ou Bruxelles
Je suis seulement fatigué
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Sonntag, 20. März 2016
Rezension Tsunami
Ein sehr dramatischer Film, auf wahrer Begebenheit.
Eine junge Frau möchte Weihnachten mir ihren beiden Söhnen
und dem Ehemann nicht in der Heimat verbringen,
lieber in der Sonne, am Meer.
Die Wahl fällt schließlich auf Phuket in Thailand.
Die Familie genießt den Ausstieg vom Alltag und freut
sich auf die gemeinsame Zeit und den Strand.
Am 26. Dezember dann, gehen der Ehemann und die
beiden Söhne morgens an den Strand, die Mutter, Billi Cramer,
Hauptdarstellerin (Veronica Ferres) möchte nachkommen.
Aber dazu kommt es nicht mehr. Die immer größer werdende
Welle rast auf die drei und hunderte andere Menschen zu,
anfangs wird noch geglaubt, es sei nur ein "Naturschauspiel",
der riesigen Gefahr und dem Ausmaß, war sich keiner bewusst.
Billi Cramer wird in Sicherheit gebracht und erfährt nach
Tagen des Herumirrens zwischen einer großen Menge Leichen,
Suchanzeigentafeln und dem völlig überforderten Personal
des nächsten Krankenhauses die traurige Gewissheit, dass ihre gesamte Familie
tot ist. Verpackt wie 3 Pakete in weißer Folie.
Die Identifikation übernimmt der beste Freund des
Ehemanns, es gibt eine Art Beerdigung, von der Billi
durch die starken Beruhigungsmedikamente kaum etwas
mitbekommt.
Eine Drama, was auch die beste Freundin von Billi, nach
Ankunft in der Heimat und monatelanger Depression und Trauer
in die Verzweiflung treibt. Auf Rat ihres Psychiaters nimmt
Billi Kontakt zu einem Mann, der dasselbe Schicksal in Thailand
mit seiner Familie erlitt Kontakt auf, denn wer kann es
besser verstehen als jemand, der das Gleiche erfuhr?
Nach einiger Schock-und Trauerzeit entsteht zwischen
den Beiden eine Beziehung, die beste Freundin,
kann dies nicht nachvollziehen
und zwischen den Beiden entsteht ein Streit.
Das trauernde Paar wandert nach Südfrankreich aus und
bekommt nach längerem Versuchen wieder ein
Kind.
Es ist wie ein ganz anderes Leben, Vergessen kann sie
das natürlich nie. Für die sehr emotionalen unter uns,
ich empfand das Ganze als ziemlich heftig. Aber authentisch,
denn so spielte es sich ja ab.
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