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Sonntag, 3. April 2016
Frühlingstage
whiteowl, 22:31h
Einer der ersten wärmeren Tage, nach dem Aprilscherz... Ich habe die Kraft der Sonne anscheinend unterschätzt, habe nen knallroten Schädel + Kopfschmerzen und Schlappheitsgefühl. Trotzdem konnte ich es genießen, draußen am Wasser zu sitzen, es ist fast wie am Meer, ich beobachtete das Geschehen um mich herum, fröhliche Menschen, besonders viele Kinder, die die ersten richtigen Sonnenstrahlen genießen. Ich beneide sie um ihre Unbeschwertheit. Das Wasser ist spiegelglatt, einzig das Touristenschiff schlägt ein paar Wellen, die Enten lassen sich darauf treiben. Ins Wasser traut sich aber noch keiner, ein paar Mädchen spielen Fussball, einige Meter neben uns, wenn ich die Augen zu mache, habe ich das Gefühl, sie spielen direkt neben mir und der Ball prallt im nächsten Augenblick gegen meinen Schädel. Meine innere Unruhe unterbricht meine Entspannungsversuche. M. meint ich zappele rum, merke dass oft gar nicht mehr, also äußerlich, innerlich schon. Trinke unseren mitgebrachten Kaffee, M. murrt rum, er möchte auch was davon. Er sagt, ich solle ihn fotografieren, es gäbe zu wenig Fotos von uns. Er hat Recht, wir machen wirklich zu wenig Fotos von uns, ich lasse mich ungern fotografieren, halte mich für unfotogen, möchte aber später ein paar Fotos von dieser Zeit ansehen. Mehr Fotos von UNS wird es also auch dann nicht geben, wenn ich nur ihn fotografiere. Bat ihn mich später auch noch zu fotografieren, aber am liebsten näher am Wasser und nicht von vorne. Silhouettenbilder z.B. finde ich toll. Nach 2 Stunden wollte ich nach Hause, wir hatten kein Mittag gegessen, hatte nun Hunger und war daher leicht gereizt. Werden im Sommer wieder öfter hingehen, ich würde gern mal wieder Boot fahren, das habe ich früher gern gemacht, Schlauchboot, Paddelboot, Tretboot und Kanu. Vielleicht kaufe ich mir ein Kanu.
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Samstag, 2. April 2016
Hilfe annehmen...
whiteowl, 17:40h
ist eine Stärke, ich weiß, trotzdem besteht immer eine gewisse Gefahr,
dass ich mich abhängig mache. Ähnlich ist es, wenn ich mich emotional auf jemanden einlasse. So gut wie nichts ist von Dauer, am Ende stehe ich wieder allein da. Ärgere mich darüber, dass es mir mehr weh tut als dem Anderen. Selbst bei Beziehungen-Freundschaften-Kontakten,
bei denen ich es von vornherein weiß, dass diese/r nicht von Dauer ist.
So oft habe ich das Gefühl, dass mich schon ein Abschied oder eben ein Abbruch des Kontaktes stärker berührt,
und trifft als den Anderen, das Gefühl möchte ich nicht mehr.
Zu lange war ich ein Spielball für Andere. Es ist mein Schutzwall, es dauert lange, bis ich jemanden vertraue, bis ich mich verletzlich zeigen kann, bzw. das zulassen kann.
Daher wirke schnell unnahbar auf Andere.
In N., sehe ich mich vor einigen Jahren. Optimistisch, mit Späßen die Unsicherheit überspielend,
offen, kontaktfreudig(trotz der starken Schüchternheit)...
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dass ich mich abhängig mache. Ähnlich ist es, wenn ich mich emotional auf jemanden einlasse. So gut wie nichts ist von Dauer, am Ende stehe ich wieder allein da. Ärgere mich darüber, dass es mir mehr weh tut als dem Anderen. Selbst bei Beziehungen-Freundschaften-Kontakten,
bei denen ich es von vornherein weiß, dass diese/r nicht von Dauer ist.
So oft habe ich das Gefühl, dass mich schon ein Abschied oder eben ein Abbruch des Kontaktes stärker berührt,
und trifft als den Anderen, das Gefühl möchte ich nicht mehr.
Zu lange war ich ein Spielball für Andere. Es ist mein Schutzwall, es dauert lange, bis ich jemanden vertraue, bis ich mich verletzlich zeigen kann, bzw. das zulassen kann.
Daher wirke schnell unnahbar auf Andere.
In N., sehe ich mich vor einigen Jahren. Optimistisch, mit Späßen die Unsicherheit überspielend,
offen, kontaktfreudig(trotz der starken Schüchternheit)...
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Freitag, 1. April 2016
nachdenken
whiteowl, 00:04h
dadurch dass ich oft über Dinge, Gesagtes, Themen länger nachdenke als Andere, ich nenne es mal breitgefächerter, werfe ich in
in Gesprächen manchmal Gedanken ein,
die noch zum vorherigen Gesprächsthema gehörten.
Das ist schwierig für Andere nachzuvollziehen, ich werde belächelt, ein paar spaßig gemeinte Kommentare folgen.
Denke ich zu langsam? Ich brauche mehr Zeit, es ist mir oft zu hektisch,
ich fühle mich unterlegen, dazu kommt mein eigener (Anpassungs)druck, ich fühle mich falsch. Glaube mich anpassen zu müssen und komme damit letztendlich nicht zurecht,
ich folge wieder nicht meinem Gefühl... Selbstärger.
Ich bin ich mir wirklich nicht mehr sicher, wie ich wäre, wenn ich ich wäre.
Wie bin ich denn eigentlich?
Wie wäre ich wenn Dinge anders verlaufen wären,
wie wäre ich, wenn ich mehr Zeit hätte?
... wenn ich mich anders verhalten würde
oder anders in der Vergangenheit verhalten hätte?
Viele Fragen, wenig Antworten.
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in Gesprächen manchmal Gedanken ein,
die noch zum vorherigen Gesprächsthema gehörten.
Das ist schwierig für Andere nachzuvollziehen, ich werde belächelt, ein paar spaßig gemeinte Kommentare folgen.
Denke ich zu langsam? Ich brauche mehr Zeit, es ist mir oft zu hektisch,
ich fühle mich unterlegen, dazu kommt mein eigener (Anpassungs)druck, ich fühle mich falsch. Glaube mich anpassen zu müssen und komme damit letztendlich nicht zurecht,
ich folge wieder nicht meinem Gefühl... Selbstärger.
Ich bin ich mir wirklich nicht mehr sicher, wie ich wäre, wenn ich ich wäre.
Wie bin ich denn eigentlich?
Wie wäre ich wenn Dinge anders verlaufen wären,
wie wäre ich, wenn ich mehr Zeit hätte?
... wenn ich mich anders verhalten würde
oder anders in der Vergangenheit verhalten hätte?
Viele Fragen, wenig Antworten.
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whiteowl, 00:00h

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