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Samstag, 9. April 2016
es passt nicht ins Bild...
whiteowl, 14:47h
dass ich neuem gegenüber doch eher scheu bin. ... Wurde ich nicht eigentlich so erzogen? -> Neuem gegenüber immer aufgeschlossen, immer gewillt mich zu verbessern, weiter zu entwickeln und zu verändern, was in erster Linie ja nicht negativ ist, leider entstehen dann aber solche und ähnliche innere Glaubenssätze: "Du bist nie gut genug"... Das andere Extrem wäre dann, nie etwas neues auszuprobieren-immer beim Alten, beim gewohnten zu bleiben. Das wäre auch nichts für mich. Aber ein kleines bisschen Beständigkeit? Da arbeiten Seele und Kopf wohl mal wieder nicht zusammen. Aufregung vor Neuem ist normal. Aber Angst und Panik- nein ... Der einzige Vorteil der Angst ist wohl, dass ich wachsamer bin, als ich es sowieso schon bin, stärker konzentriert, aber leider auch viel schneller erschöpft.
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Mittwoch, 6. April 2016
Die Gerüchteküche brodelt
whiteowl, 21:05h
...mal wieder. Der Koch hat die Suppe versalzen. Es ist immer das Selbe. Es waren immer die Anderen. Aber dass der Buschfunk am Laufen gehalten werden muss, um Gerüchte entstehen zu lassen... Niemand ist sich irgendeiner Schuld bewusst. Wieso könnt ihr nicht einfach mal hinterfragen? Und eine Entschuldigung ist auch zuviel verlangt, trotz dass sie keine gesundheitlichen Schäden hervorruft, im Gegenteil -.-
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ich lebe
whiteowl, 17:39h
mein Herz schlägt schnell, zu schnell, daran merke ich es, dass ich lebe. Hatte meine Aufregung nicht so stark eingeschätzt, wollte die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen. Adrenalin schießt durch meine Adern, der Schweiß steht auf meiner Stirn, meine Hände sind so nass, dass ich Mühe habe, den Deckel einer Flasche aufzubekommen, hoffe es bemerkt keiner, habe keinen Hunger... Betrachte den Frühlingsanfang, die, schon für diese Zeit viel zu warme, Sonne brennt auf meinen Armen.
Doch das ist das geringste Problem,
ich mag diesen "Zustand" nicht, ärgere mich, dass ich in solchen Situationen nicht cooler sein kann.
Wie fast immer, war die Aufregung übertrieben, eine ältere, sympathisch wirkende Dame begrüßt uns, sie entschuldigt sich mehrfach, da der Ansprechpartner, mit dem wir einen Termin vereinbart haben, noch nicht da ist. Wir warten im Besprechungsraum auf ihn, er ist ein kleiner, mir von Anfang an sympathischer, etwas verpeilter Herr. Ich fühle mich wohler. Etwas unwohl ist mir trotzdem bei der Besichtigung der Räume, der Schule. Schule ist für mich eben immer noch negativ belastet. Dachte nicht, dass es immer noch so ist. Trotzdem habe ich es relativ gut gemeistert, ich sollte mich mehr darüber freuen.
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Doch das ist das geringste Problem,
ich mag diesen "Zustand" nicht, ärgere mich, dass ich in solchen Situationen nicht cooler sein kann.
Wie fast immer, war die Aufregung übertrieben, eine ältere, sympathisch wirkende Dame begrüßt uns, sie entschuldigt sich mehrfach, da der Ansprechpartner, mit dem wir einen Termin vereinbart haben, noch nicht da ist. Wir warten im Besprechungsraum auf ihn, er ist ein kleiner, mir von Anfang an sympathischer, etwas verpeilter Herr. Ich fühle mich wohler. Etwas unwohl ist mir trotzdem bei der Besichtigung der Räume, der Schule. Schule ist für mich eben immer noch negativ belastet. Dachte nicht, dass es immer noch so ist. Trotzdem habe ich es relativ gut gemeistert, ich sollte mich mehr darüber freuen.
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Dienstag, 5. April 2016
whiteowl, 15:47h
Abhängigkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln, es nervt, ich hasse es, Bus zu fahren. An die Straßenbahn habe ich mich mittlerweile gewöhnt, in der Stadt ist es auch entspannter und sinnvoller.
Im Sommer letztes Jahr fuhr ich zum ersten Mal Fernbus, der Fahrer fuhr wie gesenkt und versuchte mit sinnlosen Gerabbel über die Sprechanlage krampfhaft witzig zu sein, es kam mehrmals fast zu einem Unfall. Ich fahre doch lieber selbst. Diese Zeiten von Bus und Bahn liegen hoffentlich hinter mir. Doch da ich mich mit M. in mein Auto reinteile, bin ich auf Absprache angewiesen, auch ne Abhängigkeit- oder Bequemlichkeit? Früher musste ich um 4 Uhr aufstehen um den Zug zur um 07.15 Uhr beginnenden Berufsschule zu erwischen... Habe ihn regelmäßig verpasst... Musste am Abend zuvor oft noch arbeiten. Sicher es ist bequemer.
Aufjedenfall wird in der Stadt zur Zeit an mehreren Stellen gebaut, keine Straßenbahn fährt in meinen "Block", ich lief nach Hause, an der Elster entlang, die Sonne war angenehm, es zog viele Leute nach draußen, strahlend blauer Himmel, ... gegen 17 Uhr war ich zuhause.
Heute dasselbe, so komme ich zu meinem Sport und genieße gleichzeitig die Natur. Sollte mir viel mehr Zeit für solche kleinen Dinge nehmen.
Gestern kam der zweite Teil des NSU- Films, es ist ziemlich heftig, dieser Fremdenhass, liebevolle Familienväter, unschuldige, normale Menschen, ihren Angehörigen entrissen,...einfach hingerichtet, Mord...aus Hass, Sorge vor Überfremdung, ... doch Justizia & Co. geben sich kaum Mühe ernsthaft zu ermitteln. Über 10 Jahre lang, der einzige Ermittler, der nicht nur einseitig untersuchte, war auch der Einzige, der sich am Ende entschuldigte. Leuten in leitenden Funktionen fällt das sowieso immer am schwersten. Sie sind "frei von Fehlern", in ihren Gedanken...
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Im Sommer letztes Jahr fuhr ich zum ersten Mal Fernbus, der Fahrer fuhr wie gesenkt und versuchte mit sinnlosen Gerabbel über die Sprechanlage krampfhaft witzig zu sein, es kam mehrmals fast zu einem Unfall. Ich fahre doch lieber selbst. Diese Zeiten von Bus und Bahn liegen hoffentlich hinter mir. Doch da ich mich mit M. in mein Auto reinteile, bin ich auf Absprache angewiesen, auch ne Abhängigkeit- oder Bequemlichkeit? Früher musste ich um 4 Uhr aufstehen um den Zug zur um 07.15 Uhr beginnenden Berufsschule zu erwischen... Habe ihn regelmäßig verpasst... Musste am Abend zuvor oft noch arbeiten. Sicher es ist bequemer.
Aufjedenfall wird in der Stadt zur Zeit an mehreren Stellen gebaut, keine Straßenbahn fährt in meinen "Block", ich lief nach Hause, an der Elster entlang, die Sonne war angenehm, es zog viele Leute nach draußen, strahlend blauer Himmel, ... gegen 17 Uhr war ich zuhause.
Heute dasselbe, so komme ich zu meinem Sport und genieße gleichzeitig die Natur. Sollte mir viel mehr Zeit für solche kleinen Dinge nehmen.
Gestern kam der zweite Teil des NSU- Films, es ist ziemlich heftig, dieser Fremdenhass, liebevolle Familienväter, unschuldige, normale Menschen, ihren Angehörigen entrissen,...einfach hingerichtet, Mord...aus Hass, Sorge vor Überfremdung, ... doch Justizia & Co. geben sich kaum Mühe ernsthaft zu ermitteln. Über 10 Jahre lang, der einzige Ermittler, der nicht nur einseitig untersuchte, war auch der Einzige, der sich am Ende entschuldigte. Leuten in leitenden Funktionen fällt das sowieso immer am schwersten. Sie sind "frei von Fehlern", in ihren Gedanken...
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