Reflexion
Freitag, 24. Juni 2016


Kann es sein, dass man nicht weiß, wie man mit mir umgehen soll?
Manchmal meine ich diese Hilflosigkeit anderer im Umgang mit mir zu spüren.
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Zahnarzt
... da muss ich baldmöglichst hin, hab Schmerzen , weiß schon wie das abläuft:

"Tut das wirklich so weh?"

"Wee ich fucke auf Spaff fufaffen"
"Nee, ich zucke aus Spaß zusammen" (Übersetzung)

Kollege D. geht gerne zum Zahnarzt, wegen der heißen Zahnarzthelferin.
Na, wenn das kein Ansporn ist, für einen Mann. ...

Heute traf ich mal wieder auf übermäßige Freundlichkeit, sehr komisch, Mitte und Anfang der Woche sah das Ganze noch anders aus. Heute lag Ton in C´s Stimme, vielleicht freute sie sich auch einfach nur aufs Wochenende.
Oder es gab aufs Dach, von oben, wobei ich glaube dann nicht, dass die Laune sich so dermaßen gehoben hätte. Vielleicht wirkte es auch nur so, sehr gekünzelt. Aber das Ganze war wie ein Déjà-vu, das hatten wir doch vor ein paar Monaten in ganz ähnlicher Form mit selben Ausgang. Aber das war heute schon extrem übermäßige Freundlichkeit. Zu auffällig, sehr merkwürdig.

M. ist gefühlt liebevoller als sonst, komischerweise erst nachdem ich am Donnerstag genau DANACH gefragt wurde.
Herzchen und Rosen, in unserer gemeinsamen Zeit, ich bekomme sie real, sie bekommt sie virtuell. Ist das ein Unterschied? Ich bekomme dieselben Herzen. Mir scheint fast, als hätte ich mich von diesem Angst-vor-Verlust-Gefühl auch schon abgespalten. Ich glaube, dass es bei D. ähnlich ist. Vordergründig. So tun als ob es nicht verletzen würde und wenn man sich darauf wirklich nicht einlässt, seine Gefühle unterdrückt, kann man dies eine zeitlang gut händeln. Bis es dann irgendwann zur Explosion kommt.

K. möchte ich eigentlich nicht loslassen, hatte selten das Gefühl so gut verstanden zu werden, wie von ihr. Warum treffe ich solche Leute nie privat? Bzw. warum ist eine Freundschaft mit solchen Menschen nicht auf Dauer möglich? Einer geht immer. Weg.

Für´s gute zuhören, werde ich desöfteren gelobt, andersherum kann ich mich nicht öffnen. Bzw. werde ich nicht gesehen. Nein, ich begebe mich nicht in die Opferrolle, aber mein Zuhören wird sehr gern in Anspruch genommen, dann lerne ich Leute kennen und nach ein paar Monaten, beginne ich einige davon zu mögen, aber nach meinem Leben fragt niemand von ihnen. Glauben die, bei mir läufts perfekt? Ich setze an und kann nicht weiterreden, wir schwenken um, auf andere Themen.
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Freitag, 24. Juni 2016
Ich akzeptiere es einfach.... Irgendwann... Das nicht-zuhören Anderer. Genauso wie das nicht-verstanden werden. Anscheinend ist es für manche sehr schwer nicht parteiisch zu sein.

Wenn ich demnächst wieder gezwungen sein sollte, in der der Nähe einer gewissen Person zu arbeiten, sie behandelt andere so herablassend und abwertend, kann ich nicht dafür garantieren, dass man nicht irgendwann etwas in ihrem Essen wird, was ihre inneren Organe zerstörte.

Er sieht mich anders an als sonst, oder ist es Einbildung? Prüfender?

So wirklich verstanden fühlte ich mich trotzdem nicht, S. zeigte durchaus Mitgefühl, hauptsächlich für ihn, weniger für mich. Worte, Blicke und kleine Gesten sind wichtig für mich, meist wichtiger als große Taten.
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Donnerstag, 23. Juni 2016
Das skeptische schon fast überhebliche Grinsen von H. konnte ich vorhin überhaupt nicht deuten. Klar lässt man sich beeinflussen, trotz eigener Meinung, eigenem Gefühl, dem ich zu wenig vertraue. Bin genervt, es wird viel negativ geredet und zu wenig geschätzt. Ich bin undurchsichtig. Manchmal gefällt mir das sogar gut.

Gesprochen haben wir noch nicht, habe auch ehrlich gesagt, keine ernsthaften Versuche gemacht. Sollte ich aber.

Manchmal weiß ich nicht, auf welche Seite ich mich stellen soll. Ich möchte kein Lückenbüßer sein. Kooperativ aber nicht leicht ausnutzbar. Meine Sichtweise vertreten, mit allen Konsequenzen.
C. hat manchmal auch eine Art an sich, die mir absolut auf den Geist geht, aber auch irgendwie merkwürdig ist, manchmal kommt es mir wie eine starke Selbstunzufriedenheit vor.
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