Reflexion: 2016-04-05
Dienstag, 5. April 2016
Abhängigkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln, es nervt, ich hasse es, Bus zu fahren. An die Straßenbahn habe ich mich mittlerweile gewöhnt, in der Stadt ist es auch entspannter und sinnvoller.
Im Sommer letztes Jahr fuhr ich zum ersten Mal Fernbus, der Fahrer fuhr wie gesenkt und versuchte mit sinnlosen Gerabbel über die Sprechanlage krampfhaft witzig zu sein, es kam mehrmals fast zu einem Unfall. Ich fahre doch lieber selbst. Diese Zeiten von Bus und Bahn liegen hoffentlich hinter mir. Doch da ich mich mit M. in mein Auto reinteile, bin ich auf Absprache angewiesen, auch ne Abhängigkeit- oder Bequemlichkeit? Früher musste ich um 4 Uhr aufstehen um den Zug zur um 07.15 Uhr beginnenden Berufsschule zu erwischen... Habe ihn regelmäßig verpasst... Musste am Abend zuvor oft noch arbeiten. Sicher es ist bequemer.

Aufjedenfall wird in der Stadt zur Zeit an mehreren Stellen gebaut, keine Straßenbahn fährt in meinen "Block", ich lief nach Hause, an der Elster entlang, die Sonne war angenehm, es zog viele Leute nach draußen, strahlend blauer Himmel, ... gegen 17 Uhr war ich zuhause.
Heute dasselbe, so komme ich zu meinem Sport und genieße gleichzeitig die Natur. Sollte mir viel mehr Zeit für solche kleinen Dinge nehmen.

Gestern kam der zweite Teil des NSU- Films, es ist ziemlich heftig, dieser Fremdenhass, liebevolle Familienväter, unschuldige, normale Menschen, ihren Angehörigen entrissen,...einfach hingerichtet, Mord...aus Hass, Sorge vor Überfremdung, ... doch Justizia & Co. geben sich kaum Mühe ernsthaft zu ermitteln. Über 10 Jahre lang, der einzige Ermittler, der nicht nur einseitig untersuchte, war auch der Einzige, der sich am Ende entschuldigte. Leuten in leitenden Funktionen fällt das sowieso immer am schwersten. Sie sind "frei von Fehlern", in ihren Gedanken...
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