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Samstag, 2. Juli 2016
whiteowl, 17:44h
Du veränderst dich, deine Gedanken sind nicht (mehr) bei mir. Das ist keine Einbildung, ich bin nicht dämlich. Habe Augen im Kopf und Gefühle, die ich nicht übergehen oder unterdrücken kann. Das will ich auch nicht mehr. Irgendwas ist anders. Seit wann interessieren dich Markenklamotten? Bin ich noch in deinem Blickfeld? Ich bin kein Anhängsel, kein Alibi. So fühle ich mich allerdings manchmal. Es ist nicht die Routine, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob ich das wirkliche Gefühl der Routine kenne. Routine muss nicht schlecht sein, schlimm wird es, wenn es in Richtung Resignation geht, denn letztere ist mir sehr wohl bekannt. Zuviele Versuche, zu viele Nerven investiert, zu viele Sorgen, zu viele Ängste, Zweifel und Unklarheiten. Normalerweise entsteht bei mir danach dann ein Extremhandeln. Ich muss die Kontrolle behalten. Lieber ertrage ich Angst vor neuem und Veränderungen und die damit verbundenen Unsicherheiten , als dass ich nochmal irgendjemanden hinterherlaufe. Meine eigene Oase, keine belastenden Erinnerungen... Lieber gehe ich, als dass ich zulasse, dass man mich stehen und allein lässt, wie so oft, alle bestehenden Probleme bei mir ablädt.... Lebt ihr euer Leben, ich lebe meins.
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Freitag, 1. Juli 2016
Merkwürdigkeiten in meinem Kopf
whiteowl, 20:12h
Interessant, mein Smartphone kennt das Wort "Merkwürdigkeiten". Gibts das, oder kennt es das von mir? Ich war niemals Everybodys Darling, könnte auch nie in diese Rolle schlüpfen. Manch einer fühlt sich dort recht wohl.Ich kann mein Schubladensystem rauskramen. Sollte ich mein Schubladensystem überarbeiten? Das Problem, was Everybodys darling - Typen irgendwann haben ist, dass sie tief fallen, wenn so an einem Ort diese gewöhnte Aufmerksamkeit nicht bekommen, dann fallen sie tief. Ich nicht, denn ich bin es gewohnt keine oder negative Aufmerksamkeit zu bekommen. Daher hab ich dann teilweise Angst vor Aufmerksamkeit.
Dann sagt man mir, wir wollen, dass es ihnen gut geht. Wie jetzt? Mir? Ernsthaft? Es interessiert sich jemand für MEIN Wohlbefinden?
Die ganze christliche Beziehung konnte kein Selbstbewusstsein herstellen? Wie kann das sein? Ging es nicht genau darum, wenn ich an die Texte christlicher Kinderlieder denke...? "Hier bist Du richtig, du bist Gott wichtig, ohne dich geht es nicht...usw."
Vom Typ her Emotional. Erzogen abgespalten von Gefühlen und kontraphobisch. Gefühle zeigt man doch nicht so, schon gar nicht als 1A Vorbildspädagogenkind. Resultat Angst vor der Angst. Wut nur schwer äußern können.
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Dann sagt man mir, wir wollen, dass es ihnen gut geht. Wie jetzt? Mir? Ernsthaft? Es interessiert sich jemand für MEIN Wohlbefinden?
Die ganze christliche Beziehung konnte kein Selbstbewusstsein herstellen? Wie kann das sein? Ging es nicht genau darum, wenn ich an die Texte christlicher Kinderlieder denke...? "Hier bist Du richtig, du bist Gott wichtig, ohne dich geht es nicht...usw."
Vom Typ her Emotional. Erzogen abgespalten von Gefühlen und kontraphobisch. Gefühle zeigt man doch nicht so, schon gar nicht als 1A Vorbildspädagogenkind. Resultat Angst vor der Angst. Wut nur schwer äußern können.
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Mittwoch, 29. Juni 2016
whiteowl, 22:13h
Das Nachvollziehen können einer Sache und das Missverstehen der gleichen Sache schließen einander nicht immer unbedingt aus. Laut Kafka.
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