Reflexion: Der Pilot
Freitag, 27. März 2015
Der Pilot
Wenn der Pilot psychische Probleme hatte, wovon ausgegangen wird, dann verstehe ich eins nicht, das Leben von 149 anderen Personen war ihm egal? Wenn er verzweifelt war, wütend, depressiv, hätte er sich nicht eher an den Leuten, die ihn verletzt haben, rächen wollen und nicht an 149, die damit nichts zu tun haben?
Immer wieder betont wird besonders die Schulklasse, ich denke jedes einzelne Schicksal ist schlimm.
Ich las, dass sich ein Paar an Bord befand, die vor kurzem erst geheiratet hatten, schrecklich und
Herzzerreißend, ich selbst habe erst letztes Jahr im Mai geheiratet, wie schlimm muss das für die Angehörigen sein, gleich zwei geliebte Menschen zu verlieren und das in einer Zeit, die die schönste werden sollte? Eine andere Frau an Bord war auf dem Rückweg einer Trauerveranstaltung, wie paradox ist das?
Ein junges Paar samt Baby musste sterben. Passagiere aus 18 unterschiedlichen Nationen.
Als einen erweiterten Suizid würde ich das nicht mehr bezeichnen, man muss es als Mord wenn nicht sogar als Terror bezeichnen, Terror muss ja nicht politisch oder religiös motiviert sein.
Wut, Hass, auf Menschen, die verletzten,
Selbsthass mischt sich darunter, Rachegedanken, an denen, die dich fertig machten.
Was mir auffällt ist, es sind immer ruhige, unauffällige, freundliche, höfliche Menschen.
Es sind nie die Lauten, die Auffälligen, warum auch? Das Innenleben ist eben doch sooft anders, als jemand nach außen vermuten kann.
Kein Psychologe, kein Psychiater, kein noch so schlauer Mensch kann sehen was du wirklich denkst.
Paradox ist auch, dass genau deshalb, um sich vor ins Cockpit eindringende Terroristen zu schützen, eine neue Tür "entwickelt" wurde.
Man kann sich nie vor allem schützen, jemand der sich oder Andere töten möchte, findet immer irgendwie einen Weg dafür.
Ein Schlag ins Gesicht für unser so sicheres Land... Man kann nie auf alles vorbereitet sein,...
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