Reflexion: 2015-03-27
Freitag, 27. März 2015
Nicht in die Wiege gelegt
Nicht in die Wiege gelegt

Gedanken an vergangene Zeiten
Die Wut kommt oftmals zurück
Die Frage „Warum“ alles so gekommen ist,
bleibt unbeantwortet
Tränen auf dem Kopfkissen
Ständig, das Gefühl Rechenschaft für
meinen verletzten Charakter ablegen zu müssen
Große Stücke vom Kuchen des Selbstvertrauens
wurden entfernt
Einfach zu oft „Ja“ gesagt, „Nein“ gemeint
Meine Gutmütigkeit voll ausgereizt
Und immer wieder ausgenutzt
Dem Druck, leisten zu müssen,
konnte ich anscheinend nicht standhalten
Von Anfang an, nicht einmal eine Erste Chance bekommen
Die Verständnislosigkeit Verständnisloser
Immer neue Vorwürfe
Nein, Erfolg wird nicht jedem in die Wiege gelegt!
Zu früh im kalten Wasser
Ohne Sicht auf Rettung
Ich stand mir selber im Weg
Die Angst vor erneutem Versagen
Zerbrach mir den Kopf
Ließ mich nicht schlafen
Das Handtuch fiel vom Haken
Ich habe es nicht geworfen
Ich bin nicht die, die aufgibt
Doch so wird es immer ausgelegt


Geschrieben irgendwann zwischen 2008-2009
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Der Pilot
Wenn der Pilot psychische Probleme hatte, wovon ausgegangen wird, dann verstehe ich eins nicht, das Leben von 149 anderen Personen war ihm egal? Wenn er verzweifelt war, wütend, depressiv, hätte er sich nicht eher an den Leuten, die ihn verletzt haben, rächen wollen und nicht an 149, die damit nichts zu tun haben?
Immer wieder betont wird besonders die Schulklasse, ich denke jedes einzelne Schicksal ist schlimm.
Ich las, dass sich ein Paar an Bord befand, die vor kurzem erst geheiratet hatten, schrecklich und
Herzzerreißend, ich selbst habe erst letztes Jahr im Mai geheiratet, wie schlimm muss das für die Angehörigen sein, gleich zwei geliebte Menschen zu verlieren und das in einer Zeit, die die schönste werden sollte? Eine andere Frau an Bord war auf dem Rückweg einer Trauerveranstaltung, wie paradox ist das?
Ein junges Paar samt Baby musste sterben. Passagiere aus 18 unterschiedlichen Nationen.
Als einen erweiterten Suizid würde ich das nicht mehr bezeichnen, man muss es als Mord wenn nicht sogar als Terror bezeichnen, Terror muss ja nicht politisch oder religiös motiviert sein.
Wut, Hass, auf Menschen, die verletzten,
Selbsthass mischt sich darunter, Rachegedanken, an denen, die dich fertig machten.
Was mir auffällt ist, es sind immer ruhige, unauffällige, freundliche, höfliche Menschen.
Es sind nie die Lauten, die Auffälligen, warum auch? Das Innenleben ist eben doch sooft anders, als jemand nach außen vermuten kann.
Kein Psychologe, kein Psychiater, kein noch so schlauer Mensch kann sehen was du wirklich denkst.
Paradox ist auch, dass genau deshalb, um sich vor ins Cockpit eindringende Terroristen zu schützen, eine neue Tür "entwickelt" wurde.
Man kann sich nie vor allem schützen, jemand der sich oder Andere töten möchte, findet immer irgendwie einen Weg dafür.
Ein Schlag ins Gesicht für unser so sicheres Land... Man kann nie auf alles vorbereitet sein,...
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