Reflexion: 2016-05-22
Sonntag, 22. Mai 2016
Partnersuche im Wald oder auch: So macht man das heute
Gerade lief ich bei immer noch starker Hitze, zum zweiten Mal heute, meine
Lieblingsroute:"Stadt, Land, Wald" ca. 50 Meter neben mir kommt mir ein junger Mann, Oberkörperfrei, tätowiert, kurze, dunkle Haare entgegen. Er sieht immer wieder zu mir rüber, nimmt seine Kopfhörer aus dem Ohr und deutet auf meine. Ich nehme sie auch ab und sehe ihn fragend an. Er sagt: Mal ne Frage, hast du n Freund? Ich antworte: Ich bin verheiratet. Er sagt: Ah okay. Steckt sich die Kopfhörer wieder ins Ohr und läuft weiter. Ich schüttle schmunzelnd den Kopf. So macht man das heute. Warum lange fackeln? Wäre sicherlich eine spannendere, romantischere Kennenlerngeschichte, als bei Facebook.
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Schubladendenken
Bin kein Freund davon... Kreide es Anderen schnell an und mache es doch selbst oft nicht anders. Scheint wohl sowas wie Sicherheit zu geben. Manchmal kann das Schubladensortiersystem vielleicht sogar gut sein. Um Dinge für mich selbst abzuschließen. Damit überschreite ich ja die Grenzen anderer nicht. Möglichkeit II: Ich akzeptiere Menschen und Dinge, wie sie sind. Dafür ist so eine gedankliche Schublade gut geeignet. Kann sie ja später wie öffnen und neu sortieren oder abschließen und den Schlüssel weg werfen. Kann auch befreiend sein. Nun ja jedenfalls steckte ich eine der wenigen Personen die ich schon seit über 15 Jahren kenne, eben vor diesen 15 Jahren in eine ziemlich hässliche, weit unten, für mich nicht lange erträgliche Schublade. Heute sah ich die Person nach gut 3-4 Jahren wieder, der erste Gedanke, der mir in den Kopf schoss: C. hat sich Null verändert, mag sein, dass ich falsch werte, die Gedanken sind frei. Böse Schublade, beschriftet mit "arroganter, scheinheiliger, schleimiger Charmebolzen
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