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Montag, 30. Mai 2016
der Frosch im Teich...
whiteowl, 23:16h
...weiß nichts vom Meer.
Routine abgelegt.
We are enjoing our stay.
Ein paar Engländer waren der Meinung M. wäre ein Dealer. Bin mir nicht sicher, ob es an seinem Tshirt mit Hanfblattaufdruck lag oder daran, dass man mich als Junkie zu erkennen glaubte. 😉
Zum Frosch im Teich: Die Neugier und Aufregung vor Neuland ist glücklicherweise manchmal stärker als die Ängste und Unsicherheiten. Ich denke, dass ich auf viele Erfahrungen stolz sein kann, bzw. mir mittlerweile viel positives rausziehen kann.
Heute war Tag II in Prag, auf dem Programm standen das Kafka Museum, ich war absolut begeistert, im Gegensatz zu fast allen meiner Freunde behandelten wir Kafka leider nie in der Schule. Einer, der mich mal wirklich interessiert hätte, ausgestellt wurden viele seiner Tagebucheinträge, Bilder und Werke, im Hintergrund lief das Moldaulied, von wem war es gleich? Smetana? Einen Film gab es auch, die Art der Ausstellung gefiel mir.
Ein weiterer Programmpunkt war das jüdische Museum, sowie die Synagoge, war für nicht nicht sonderlich interessant, naja interessant ist vielleicht das falsche Wort. Das Thema 2. Weltkrieg hängt mir einfach zum Halse raus. Bis zum Erbrechen trichterte man uns eine Mitschuld für die Verbrechen unserer Vorfahren ein. Die Synagoge war vollkommen mit den Namen der Holocaustopfer beschrieben, was mir erneut die Anzahl der sinnlos und grausam getöteten Menschen in einem riesigen Ausmaß bewusst werden lässt. Auf dem dahinter befindlichen Friedhof standen 1000e Gräber, zum Teil noch aus dem 17. Jh. M. erzählte, die Leichen wurden übereinander gestapelt beerdigt, da es so viele waren. Der erste Programmpunkt war übrigens der Zoo, der hier in Prag ist wirklich riesig. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit mit meinem M. hier. Ich genieße es sehr.


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Routine abgelegt.
We are enjoing our stay.
Ein paar Engländer waren der Meinung M. wäre ein Dealer. Bin mir nicht sicher, ob es an seinem Tshirt mit Hanfblattaufdruck lag oder daran, dass man mich als Junkie zu erkennen glaubte. 😉
Zum Frosch im Teich: Die Neugier und Aufregung vor Neuland ist glücklicherweise manchmal stärker als die Ängste und Unsicherheiten. Ich denke, dass ich auf viele Erfahrungen stolz sein kann, bzw. mir mittlerweile viel positives rausziehen kann.
Heute war Tag II in Prag, auf dem Programm standen das Kafka Museum, ich war absolut begeistert, im Gegensatz zu fast allen meiner Freunde behandelten wir Kafka leider nie in der Schule. Einer, der mich mal wirklich interessiert hätte, ausgestellt wurden viele seiner Tagebucheinträge, Bilder und Werke, im Hintergrund lief das Moldaulied, von wem war es gleich? Smetana? Einen Film gab es auch, die Art der Ausstellung gefiel mir.
Ein weiterer Programmpunkt war das jüdische Museum, sowie die Synagoge, war für nicht nicht sonderlich interessant, naja interessant ist vielleicht das falsche Wort. Das Thema 2. Weltkrieg hängt mir einfach zum Halse raus. Bis zum Erbrechen trichterte man uns eine Mitschuld für die Verbrechen unserer Vorfahren ein. Die Synagoge war vollkommen mit den Namen der Holocaustopfer beschrieben, was mir erneut die Anzahl der sinnlos und grausam getöteten Menschen in einem riesigen Ausmaß bewusst werden lässt. Auf dem dahinter befindlichen Friedhof standen 1000e Gräber, zum Teil noch aus dem 17. Jh. M. erzählte, die Leichen wurden übereinander gestapelt beerdigt, da es so viele waren. Der erste Programmpunkt war übrigens der Zoo, der hier in Prag ist wirklich riesig. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit mit meinem M. hier. Ich genieße es sehr.


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