Reflexion: 2016-05-25
Donnerstag, 26. Mai 2016
Prognosen und Empfehlungen
Da ich nun erneut vor wichtiger Entscheidungsfindung stehe, kam mir mal wieder etwas in den Sinn. Prognosen, Einschätzungen und Empfehlungen, die andere in Bezug auf mein Leben (ab)gaben. Meistens nicht gerade konstruktiv. Hier einige davon, sinngemäß:

"Sie werden/Du wirst nie auf eine normale Schule gehen können"
"Sie werden keinen guten Abschluß machen"
"Sie werden ein Leben lang Medikamente nehmen müssen"
"Sie müssen noch mindestens 5 Jahre in Therapie"
"Sie werden nie eine leitende Position übernehmen"
"Sie sind kein Kämpfer"

Es tut mir nicht leid, dass keine, der Prognosen und Einschätzungen wahr ist/wurde. Psychopharmaka rührte ich nie an. Schon allein deshalb musste ich gegen erneute Fehleinschätzungen kämpfen. Und gegen verärgerte, sich-in-ihrem-Stolz-verletzt-und-in-ihrer-Kompetenz-angegriffen-fühlende-Menschen. Allgemein kämpfte ich sehr, sehr viel. Wer was anderes behauptet, kann mich nicht wirklich kennen. Ich ging auf normale Schulen, machte normale Abschlüsse, arbeitete in leitenden Positionen und Ehrenämtern. Vorsicht ⚠... Lasst euch nicht so leicht fehlbeurteilen.
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