Donnerstag, 2. Juni 2016
Angst vor der Höhe
whiteowl, 02:13h
Eigentlich ist die Angst vor der Höhe keine Höhenangst, jedenfalls bei mir nicht. Es ist mehr die Angst vorm Fallen.
Tief fallen.
Nicht aufgefangen werden.
Angst vor der Tiefe.
Eigentlich weiß ich das, aber richtig bewusst wurde es mir, wieder einmal, vor ein paar Tagen. Ich, die nie Angst hatte, in irgendwelchen Bergen "rumzukraxeln", jeden Turm bestieg, Achterbahnen liebte, habe seit ein paar Jahren plötzlich Probleme damit. In der Metrostation in Prag verliefen die Rolltreppe sehr steil nach oben, bei den ersten beiden "Versuchen" musste ich mich zwingen nach oben zu schauen, bzw. Ja nicht nach unten, beim 3. Mal war ich schon fast daran gewöhnt. Ich bin nicht gefallen, gestürzt oder sonstiges, ich war sicher. Auch sonst fall ich seit zwei Jahren weich. Nicht tiefer als 3 oder 4. <- Insider. Und selbst 3 oder 4 kommen kaum vor.
Ich bin weniger verpeilt, für meine Verhältnisse, also nicht mehr immer,
früher war ich ständig verpeilt, meine Freunde kannten mich nicht anders.
Trug zur Unterhaltung und Belustigung Anderer bei.
Mir war das eher peinlich und unangenehm.
So mied ich Menschenmassen und trug/trage damit weiter zur Unterhaltung bei.
Doch es ist unwichtig geworden. Meistens. Bei Nacht.
Wenn es dunkel ist, kann man mein Gesicht nicht sehen, im Sommer ist Sonnenbrillenzeit.
In Prag war das egal, ich konnte ich sein.
Aber irgendwann geht jede Reise zu Ende.
Schön wäre es, wenn die der Unsicherheit mal enden würde.
Franz Kafka faszinierte mich, auch so ein Sensibler, ich kaufte mir "Briefe an den Vater".
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Tief fallen.
Nicht aufgefangen werden.
Angst vor der Tiefe.
Eigentlich weiß ich das, aber richtig bewusst wurde es mir, wieder einmal, vor ein paar Tagen. Ich, die nie Angst hatte, in irgendwelchen Bergen "rumzukraxeln", jeden Turm bestieg, Achterbahnen liebte, habe seit ein paar Jahren plötzlich Probleme damit. In der Metrostation in Prag verliefen die Rolltreppe sehr steil nach oben, bei den ersten beiden "Versuchen" musste ich mich zwingen nach oben zu schauen, bzw. Ja nicht nach unten, beim 3. Mal war ich schon fast daran gewöhnt. Ich bin nicht gefallen, gestürzt oder sonstiges, ich war sicher. Auch sonst fall ich seit zwei Jahren weich. Nicht tiefer als 3 oder 4. <- Insider. Und selbst 3 oder 4 kommen kaum vor.
Ich bin weniger verpeilt, für meine Verhältnisse, also nicht mehr immer,
früher war ich ständig verpeilt, meine Freunde kannten mich nicht anders.
Trug zur Unterhaltung und Belustigung Anderer bei.
Mir war das eher peinlich und unangenehm.
So mied ich Menschenmassen und trug/trage damit weiter zur Unterhaltung bei.
Doch es ist unwichtig geworden. Meistens. Bei Nacht.
Wenn es dunkel ist, kann man mein Gesicht nicht sehen, im Sommer ist Sonnenbrillenzeit.
In Prag war das egal, ich konnte ich sein.
Aber irgendwann geht jede Reise zu Ende.
Schön wäre es, wenn die der Unsicherheit mal enden würde.
Franz Kafka faszinierte mich, auch so ein Sensibler, ich kaufte mir "Briefe an den Vater".
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