Reflexion: 2016-06-10
Freitag, 10. Juni 2016
Stellenwerte
M. hat andere Stellenwerte als ich. Z.B Familie, die hat für ihn einen höheren Stellenwert als Bekannte und Freunde, eigentlich hat M. gar niemanden, den ich jetzt für ihn als guten Freund bezeichnen würde. Er ist zwar jemand, der schnell Kontakte knüpft, bzw. sich darum gar nicht wirklich bemühen muss. Man findet ihn einfach sympathisch. Anderseits hat er, glaube ich auch das Gefühl, er muss es. Aber er macht es auch gerne, Leute unterhalten, erzählen...
Aber ihm scheint es nicht so wichtig zu sein, einen wirklich guten Freund zu haben, oder hat er Angst davor, der einzige gute Freund ist vor Jahren gestorben. Zumindest den, den er als guten Freund beschrieb.
Ich glaube M. wurde auch vermittelt, dass die Familie das Wichtigste sei. Bei mir ist das gefühlt nicht so, meine Freunde sind Familie für mich.
Klar habe ich keine so schreckliche Familie, wie sie vielleicht mancher hat, aber ich glaube, das z.T. die Bindungen nie so wirklich eng waren, wie sie jetzt bei anderen sind und waren.
Obwohl M. eigentlich auch keine so enge Bindung zur Verwandtschaft hat aber wohl mehr Vertrauen. Oder zeigt er die Bindung nicht so?
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Aufwühlung
Innerlich bin ich zu aufgewühlt um meine Gedanken in Worte fassen zu können, ich habe diesen Beitrag gelöscht bzw. geändert, es blickt sowieso niemand durch. Ich muss schreiben um mich zu beruhigen. Eigentlich sind da so viele Baustellen, über die ich nicht sprechen kann. Bei vielen habe ich versucht etwas zu ändern, klar man braucht Geduld, doch die hab nicht immer, nicht die nötigen Nerven. Dann gehe ich mir auch noch selbst auf die Nerven. Fest steht, dass ich nicht abhängig vom Gesehen/ Gehört werden irgendjemandes bin. Mitleid ist nichts, was mich weiterbringt, ich zwinge niemanden meine Gesellschaft auf. Ich merke ja, in wessen Gegenwart ich mich wohlfühle und in welcher nicht. Dann muss ich mit dieser Aufgewühltheit, mit diesem zwischen den Stühle sitzen zurecht kommen. Nicht jeder muss alles wissen, ich muss nicht alles erzählen, was ich denke, Sorge Gefahr zu laufen, falsch verstanden zu werden... bzw. die größere Furcht ist, einen niederschmetternden Pfeil nicht abfangen zu können. Ich lege Worte auf die Waage aus Gold, weil mir Worte wichtig sind. Dazu kommen die Bilder, Bilder im Kopf. Es ergibt sich ein vollständiges Puzzle. Möglichweise falsch interpretiert.
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